Psychotherapie, Verhaltenstherapie

Depression
 
 

Depression oder depressive Verstimmung?

Jeder Mensch kennt depressive Verstimmungen. Manchmal geht es einem einfach psychisch nicht gut. Entweder mit einem einsichtigen Grund oder - was noch schwieriger auszuhalten ist - auch ohne ersichtlichen Grund. Diese kurzen Phasen, in denen man sich traurig, einsam, wertlos etc. fühlen kann, gehören zum Leben. Wenn solche Gefühle aber längere Zeit anhalten, nicht mehr richtig zurückgehen, dann besteht die Gefahr, dass eine depressive Verstimmung langsam in eine Depression übergehen könnte.

Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Frauen haben  gegenüber Männern ein deutlich höheres Risiko, an Depression zu erkranken. Eine depressive Episode entwickelt sich bei Menschen über eine längere Zeit, die durch Angst, Sorgen und/oder Traurigkeit geprägt sein kann. Einer Depression kann z.B. eine Krankheit oder auch eine schwere Lebenssituation zu Grunde liegen. Sie kann sich aber auch langsam und schleichend entwickeln, ohne dass dafür ein ersichtlicher Grund gegeben wäre. 

  

Diese Symptome können für eine Depression typisch sein

 

Diese Gedanken können für eine Depression typisch sein

 

Empfehlung

Die Unterscheidung zwischen einer vorübergehenden depressiven Verstimmung und einer ernsthaften Depressionserkrankung ist für den Laien nicht immer einfach und kann zu falschen Einschätzungen führen. Am häufigsten fühlen sich Betroffene zu Bagatellisierungen veranlasst ('jedem geht es mal schlecht', du musst dich nur zusammenreissen', 'denke positiv!', und dergl.) oder lassen sich von Versprechungen zweifelhafter Heilungspraktiken verführen. Wenn Sie sich durch obige Listen betroffen fühlen, lassen Sie zunächst professionell abklären, ob eine Depression vorliegt und damit Handlungsbedarf besteht. Für Depression gilt, dass eine frühzeitige Erkennung hilft, diese schnell zu überwinden.

 

Literaturliste für Betroffene und Angehörige    hier

 

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